Die Wahrheit über Cholesterin

Sie verzichten auf Eier, Speck und Schmalz? Nach dem neuesten Stand der Wissenschaft macht Sie das kein bisschen gesünder. Eher noch bringt es Sie dem Herzinfarkt näher.

Vergessen Sie alles, was Sie bisher über den Bösewicht Cholesterin gehört haben. Cholesterin ist nicht nur lebenswichtig, sondern für die meisten Menschen auch völlig ungefährlich. Und der Cholesterinspiegel ist durch Diäten oder Lipidsenker so gut wie gar nicht zu beeinflussen.

Ganz ehrlich: Genießen Sie Ihr Frühstücksei noch mit gutem Gewissen? Streichen Sie noch Butter aufs Brot? Oder schon eine «Light»Mischung aus den Chemielabors der Lebensmittel-konzerne? Wann haben Sie das letzte Mal ein herzhaftes Schmalzbrot mit Zwiebeln oder köstlichen Bauernspeck gegessen? Wissen Sie überhaupt noch, dass man mit Schweineschmalz schmackhafte Gerichte dünsten, backen und braten kann? Nein? Dann wird es Sie vielleicht interessieren, dass Sie der Verzicht auf all diese Köstlichkeiten kein bisschen gesünder gemacht, sondern eher dem Herzinfarkt näher gebracht hat.

DAS BÖSE IST NICHT ÜBERALL

Seit den 6oer Jahren gilt Cholesterin als das Böse schlechthin, das für den Herztod von Millionen von Menschen verantwortlich ist. Besonders in den USA hat die Cholesterinhysterie groteske Züge angenommen. Ohne «low cholesterol»-Marketing lässt sich dort kein Lebensmittel mehr verkaufen, selbst wenn es gar kein Cholesterin enthalten würde. Und wer sich in den Vereinigten Staaten wundert, was wohl die «egg-beaters» auf der Speisekarte sind, sollte sie ruhig mal bestellen. Er bekommt dann eine breiige, klebrige Masse, der das Cholesterin herausgezogen wurde. Grauenhaft. Aber dennoch der Hit für gesundheitsbewusste US Bürger. Und natürlich ein Muss für jedes ordentliche Hotel. Die US-Gesundheitsbehörde erwägt sogar, dass der Cholesteringehalt auf einschlägigen Produkten angeschrieben werden muss. Und jedes Kind soll, so wird gefordert, vor dem Eintritt in die Schule einem Cholesterintest unterzogen werden.

Natürlich wird auch bei uns die Cholesterinpanik kräftig geschürt, gibt es doch ganze Industriezweige, die von der Angst vor Butter und anderen Naturprodukten gut leben können. Butter wird in fast allen Kulturen seit Jahrtausenden gegessen. Aber plötzlich gilt sie als Risikofaktor in Sachen Herzinfarkt. Denn in ihr, so suggeriert die Werbung der Margarinehersteller, steckt Cholesterin – der Teufel in unserem Leib.

Dabei ist Cholesterin keinesfalls ein giftiger Fremdstoff, der über verseuchte Nahrungsmittel in unseren Organismus gelangen kann. Vielmehr ist er ein elementarer Baustein aller unserer Körperzellen und für unseren Stoffwechsel sogar lebenswichtig. Babys schätzen es: Muttermilch enthält doppelt soviel Cholesterin wie Kuhmilch. Lässt man den Wassergehalt unberücksichtigt, so besteht das Gehirn etwa zu einem Fünftel aus reinem Cholesterin. Und sogar das angeblich gefährdete Herz eines gesunden Menschen besteht, ohne Wasser gerechnet, zu einem Zehntel aus purem Cholesterin.

In Wirklichkeit könnten wir ohne die verteufelte Substanz gar nicht leben. Denn sie schützt Zelle, Haut und Nerven, ist der Grundstoff für die meisten Sexualhormone (z.B. Östrogen), unterstützt das Immunsystem, schützt vor Nierenschäden durch Zuckerkrankheit, verleiht den roten Blutkörperchen die nötige Elastizität und ist wichtig für das Gehirnwachstum. Ohne ausreichenden Cholesterinspiegel werden besonders bei Jugendlichen zuwenig Hormone produziert. Cholesterin kommt in den meisten Lebewesen vor, egal ob das Bakterien, Pflanzen oder Säugetiere sind. Im Gegensatz zu den Behauptungen vieler Ernährungsexperten enthalten auch Pflanzenfette Cholesterin. Palmfette etwa bis zu 5oo mg pro Liter – das ist die Hälfte des Wertes vom «bösen» Schweineschmalz. Und jede unserer Körperzellen, besonders aber jene von Leber, Dünndarm und Haut, kann diese Stoffe selbst herstellen. Gerade weil er so lebenswichtig ist, verlässt sich der Körper nicht auf die Zulieferung von außen – er macht ihn sich gleich selbst. So zwischen 1000 und 1500 mg täglich, je nachdem wie viel er gerade benötigt. Wird cholesterinreiches Essen angeboten, dann produziert er eben weniger. Im Durchschnitt enthält unsere Nahrung ca. bis 1.ooo mg Cholesterin, davon nimmt der Körper ein bis zwei Drittel auf – je nachdem.


DA STAUNTEN SELBST DIE MEDIZINER

Vor wenigen Jahren staunten selbst die medizinische Fachwelt über einen alten Herrn, der nach allgemeinen dafürhalten längst tot hätte sein müssen. Denn dieser Besitzer einer englischen Hühnerfarm hatte nachweislich mindestens I5 Jahre lang tagtäglich 24 Eier gegessen. Zur Verwunderung der Ärzte lag sein Cholesterinspiegel ziemlich niedrig, nämlich unter 2oo mg. Nach diesem Ereignis führte man medizinische Tests mit jungen Männern durch. Und siehe da, das Ergebnis verdeutlichte, dass auch ein hoher Eierkonsum keinen Einfluss auf «das Cholesterin» hat. Ähnliches weiß man heute auch vom Rinderfett, das nach landläufiger Meinung pures Herzgift sein müsste, enthält es doch massenhaft Cholesterin. In Wirklichkeit ändert Rinderfett aber den Cholesterinspiegel nicht, eher senkt es ihn sogar noch.

Eine schon 1993 vom deutschen Bundesministerium für Forschung und Technologie finanzierte Studie ergab, dass es keinen Zusammenhang zwischen Nahrungscholesterin und Cholesterinspiegel im Blut gibt. Langzeitstudien (bis zu 1o Jahren), die in zahlreichen Ländern (USA, Europa) an insgesamt 23000 Menschen durchgeführt wurden, zeigten, dass auch Diäten nutzlos sind. Der Cholesterinspiegel im Blut ließ sich dadurch nämlich im Durchschnitt nur um ganze 1,6 Hundertstel senken. Bereits der Messfehler liegt um ein Vielfaches höher! Er beträgt etwa 30 mg nach oben oder nach unten. Zusätzlich unterliegt unser Cholesterinspiegel erheblichen jahreszeitlichen Schwankungen. Im Herbst steigt er um durchschnittlich 2o Prozent an, um im Winter wieder zu sinken. Auch Alter, Geschlecht, Hunger, Stress, körperliche Aktivität, Tageszeit, Klima und Gesundheitszustand verändern die Werte im Blut. Heute weiß man, dass viel Cholesterin als Reserve angesehen werden muss. Für Menschen, die öfter mal starken Stress haben, viel Sport und andere schwere körperliche Arbeit leisten oder bei hohem Schilddrüsenhormonspiegel ebenfalls einen hohen «Cholesterinverbrauch» haben.

Trotzdem wird das Märchen vom «Richtwert» von «2oo mg plus Alter» (pro 1oo ml Blut) aufrechterhalten, was nichts anderes als blanker Unsinn ist. Dazu der Internist Professor Hans-Jürgen Holtmeier von der Universität Freiburg: «Das ist wissenschaftlich unbegründet, eine solche Grenze gibt es überhaupt nicht.» Und: «Gesunde sollten einen Cholesterinspiegel unterhalb von 300 mg gar nicht beachten


NIEDERE WERTE SIND GEFÄHRLICH

Interessanter, aber von der Medizin weitgehend vernachlässigt, sind die Risiken niedriger Werte. Der angeblich so vorteilhafte, niedrige Cholesterinspiegel geht nämlich mit einer erhöhten Krebsrate einher. Auch andere Erkrankungen stehen mit niedrigen Cholesterinwerten in Verbindung: Beispielsweise geistige Behinderung, Leberkrankheiten oder Blutarmut.

Untersuchungen in Krankenhäusern ergaben, dass die Überlebenschance der Patienten mit dem Cholesterinspiegel im Blut zusammenhängt. Hatten Kranke Werte unter 15o mg, so verstorben zwei Drittel der Patienten, während bei höheren Werten die meisten wieder gesund wurden. Auch Studien mit alten Menschen ergaben, dass die Senioren mit den höchsten Werten am längsten lebten. Im Vorjahr zeigten Forscher der Universität Leiden (Holland), dass bei alten Menschen Todesfälle wegen Herz-Kreislauf-Krankheiten unabhängig vom Cholesterinspiegel eintraten, aber Menschen mit niedrigen Blutfettwerten deutlich häufiger Krebsleiden und Infektionen erlagen.

Bei allen diesen Untersuchungen handelt es sich übrigens, genau wie bei den Studien, die das Cholesterin verurteilen, um rein mathematische Korrelationen. Das heißt, dass gar kein ursäch-licher Zusammenhang bestehen muss. Deshalb kann bisher niemand sagen, ob der niedrige Cho-lesterinspiegel eine Ursache oder nur die Folge dieser Erkrankungen ist.

Keine einzige Studie konnte bisher beweisen, dass erhöhte Blutfettwerte die Ursache für Herzinfarkt und Arteriosklerose sind. Es könnte zwar sein, dass das Risiko für einen Herzinfarkt bei Werten ab etwa 300 mg erhöht ist, doch das ist ebenfalls eine reine Korrelation! Ein kausaler Zusammenhang zwischen diesen beiden Erscheinungen ist daher ebenso wahrscheinlich wie der zwischen sinken-den Störchenbeständen am Neusiedler See und dem Rückgang der Geburtenrate. Professor Hans Kaunitz von der Columbia-Universität in New York kann daher zu Recht vermuten, dass Cholesterin ein Schutzfaktor gegen Herzinfarkt ist und deswegen im Fall der Gefahr vom Körper vor-sorglich erhöht wird.

DIE URSACHE DES IRRTUMS

Begonnen hat die Verteufelung des Cholesterins übrigens mit einer ähnlichen Idiotie wie jene, die durch die Fütterung von Pflanzenfressern mit Tierkörpermehl zum BSE-Skandal geführt hat. Vor 9o Jahren verfütterten russische Wissenschafter nämlich große Mengen an Eiern und Hirn an Kaninchen, die daraufhin Veränderungen an den Arterien zeigten, die der menschlichen Arteriosklerose glichen. Allerdings fressen Kaninchen in der freien Natur niemals solche absonderlichen Mengen von Eiern und Hirn, zudem reagieren sie 3.ooofach empfindlicher auf Cholesterin als der Mensch.

Neben den Fütterungsversuchen an Kaninchen sehen Mediziner den Zusammenhang zwischen Fettverzehr und Herzinfarkt in den unterschiedlichsten Ländern der Welt als weiteren kräftigen Beweis für das Böse in Gestalt des Blutfettes. Menschen in Entwicklungsländern haben natürlich immer weniger Fett zu essen. Und sie erliegen auch weniger Herzinfarkten als die Bewohner der Industrieländer. Aber das beweist noch gar nichts. Millionen von Menschen in den Entwicklungsländern leiden Hunger und haben keinen Zugang zu unverseuchtem Wasser. Sie sterben daher frühzeitig – und vor allem an Krankheiten (etwa Durchfall), die in unseren Ländern gar kein Thema sind.

KANN DENN FERNSEHEN SCHULD SEIN?

Außerdem ist das Leben der Armen mit dem der «Industrialisierten» kaum zu vergleichen:

Zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern ergeben sich die gleichen Korrelationen auch mit der Zahl der Autos, dem verkauften Dosenfutter für Katzen oder dem Besitz eines Fernsehgerätes. Dass Fernsehen den Cholesterinspiegel massiv nach oben peitscht, ist übrigens wissenschaftlich belegt. je länger Kinder vor diesem «Lagerfeuer des modernen Haushaltes» sitzen, desto höher ist ihr Cholesterinspiegel. Aber nicht nur ein bisschen! Fernsehen übertrifft die vermuteten Risikofaktoren «Ernährung», «Sitzende Lebensweise» oder «familiäre Vorbelastung» ganz klar.

Die Zahlen, die bei hohen Blutfettwerten eine Zunahme von Herzinfarkten beweisen sollen, sind übrigens wenig vertrauenswürdig, handelt es sich dabei doch um eine sogenannte Totenscheinstatistik, in der Herzinfarkt eine beliebte «Verlegenheitsdiagnose» (New England Journal of Medicine) ist. «Niemand weiß», spottet Professor Hans Glatzel vom Max-PlanckInstitut für Ernährung, wie viele Tote genau untersucht worden sind, oder wie viele Totenscheine der Arzt aus Mangel an Zeit oder einfach nur aus Unlust an Formularen unvollständig oder unrichtig ausgefüllt hat.» Dazu kommt, dass andere Krankheiten zu koronaren Herzkrankheiten umdefiniert werden, wie etwa die frühere chronische Herzmuskelkrankheit, die heute eben koronare Herzkrankheit heißt. Nach der deutschen Vereinigung trat in den neuen Bundesländern ein dramatischer Anstieg der Infarkte au£ Der Grund: In Westdeutschland gab es eine andere statistische Erfassung beim Ausstellen der Totenscheine als im Osten.

DER VERGLEICH MACHT SIE SICHER

Es gibt heute etwa genauso viele positive wie negative Untersuchungen zum Thema. «Allerdings», so hat der schwedische Forscher U. Ravnskov schon vor mehreren Jahren herausgefunden, «werden Studien, die die Cholesterinverteufelung unterstützen, sechsmal so oft von der Fachwelt zitiert als kritische.» Was nicht ins Bild passt, wird offensichtlich nicht mehr beachtet.

Dasselbe gilt auch für die berühmte Nordkarelien-Untersuchung, die als «Superbeweis» gegen das Cholesterin in die Medizingeschichte einging. Finnland gehört zu den Ländern mit den höchsten Raten an koronaren Herzkrankheiten. Die Provinz Nordkarelien ist weltweit Spitzenreiter. Als Risikofaktoren gelten dort Rauchen, hohes Cholesterin und Bluthochdruck.

Genau auf diese Risiken zielte man in Nordkarelien in einer großangelegten Kampagne ab. Als Vergleichsgruppe diente die ebenfalls vom Herzinfarkt betroffene Nachbarprovinz Kuopio. Im Laufe der Jahre beobachtete man in Nordkarelien tatsächlich weniger Infarkt-Tote – ein Triumph der Medizin. Das Ergebnis der Vergleichsstudie aus Kuopio wurde jedoch der Öffentlichkeit vorenthalten. Denn dort rauchte, aß und trank man unbekümmert wie immer, und der Cholesterinspiegel blieb, wo er immer war. Die Zahl der Herz-Kreislauf-Toten sank dort aber noch stärker als in Nordkarelien. Die fettreduzierenden Gesunderhaltungsstrategien der Nordkarelier sind demnach ziemlich überflüssig gewesen wenn nicht sogar schädlich.

STEIGERT MARGARINE DAS RISIKO?

«Die Mängel an der Theorie vom bösen Cholesterin», schreibt der deutsche Lebensmittel-chemiker Udo Pollmer in seinem Buch «Prost Mahlzeit! Krank durch gesunde Ernährung», «sind so augenfällig, dass sie eigentlich auch für einen schwerbeschäftigten Mediziner oder Ernährungswissenschafter wenn schon nicht auf den ersten, so doch spätestens auf den zweiten Blick erkennbar wären. Egal, wo man hinschaut: Nichts passt in der gängigen Theorie zusammen.» Und längst ist der Verdacht aufgetaucht, dass das Risiko für eine koronare Herzkrankheit mit dem Verzehr von Margarine stark ansteigt. Schon I975 war aufgefallen, dass in Großbritannien die Todesfälle durch Arteriosklerose dort am häufigsten waren, wo am meisten Margarine und am wenigsten tierische Fette verzehrt wurden. Mehrere Untersuchungen haben diesen Verdacht inzwischen erhärtet. Merkwürdig ist nur, dass sich an der Cholesterinhysterie nicht viel ändert. Der Ruf nach «Senkung zu hoher Cholesterinwerte» schallt seit drei Jahrzehnten aus den Medien. Regelmäßig. Ein Zufall?

Schon vor Jahren gestand der Heidelberger Internist Professor Gotthard Schettler in diesem Zusammenhang ein: «Was unter dem Siegel Wissenschaft zum Zweck eindeutiger Werbung veröffentlicht wird, ist grotesk. Solange Verkaufsorganisationen bestimmen, was wissenschaftlich relevant ist, braucht man sich über die Verunsicherung von Ärzten, Patienten und der gesamten Öffentlichkeit nicht zu wundern.» Und die renommierte Süddeutsehe Zeitung kommentierte: «Die Margarineindustrie muss sich heute nachsagen lassen, sie habe weite Teile der etablierten Ernährungswissenschaft einfach gekauft.»

Zivilisationsleiden Nummer eins: Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ablagerungen bilden sich an den Gefäßwänden, die Arterien werden enger, zuletzt folgen Arteriosklerose, Angina pectoris und im schlimmsten Fall Herzinfarkt oder Hirnschlag. Rund 40 Prozent der Todesfälle sind darauf zurückzuführen. Seit den 60er Jahren tut die Medizin so, als wusste sie, was die Ursache dafür ist: Cholesterin heißt das Böse schlechthin, das angeblich für den Herztod von Millionen von Menschen verantwortlich ist. Der Teufel, der um jeden Preis dem Körper ausgetrieben werden muss.

LEBENSWICHTIGES CHOLESTERIN

Inwieweit Cholesterin für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirklich verantwortlich ist, ist allerdings nach wie vor ziemlich unklar. Tatsache ist, dass Cholesterin lebenswichtig ist – bei Schwangeren ist der Spiegel sogar besonders hoch, um dem Embryo genug Baumaterial‘ zu bieten. Tatsache ist weiter, dass wir in den westlichen Industrieländern täglich o,5 bis ein Gramm dieser in Reinform farblosen und wachsartigen Substanz essen. Größere Mengen sind vor allem in Innereien, Meeresfrüchten, Eiern und Milchprodukten enthalten. Aber auch der Körper selber produziert Cholesterin. So lebenswichtig ist der Stoff, dass ihn fast alle Zellen im Körper selbst bilden können. Organe wie die Leber, das Gehirn und sogar das Herz bestehen zu einem wesentlichen Teil aus purem Cholesterin.